Photographie-Spandau
Hartmut Ihlefeldt - Malen mit Licht !

MIGRATION

Ich persönlich sehe das so:

Niemand hat das Recht, den Glauben anderer Menschen zu verunglimpfen !

Hartmut Ihlefeldt


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 Foto © Hartmut Ihlefeldt

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller

 Michael Müller appelliert: 

„Solidarisches Engagement ist unverzichtbar“

 

Berlin-Spandau  Syrische Flüchtlinge 2015         Foto © Hartmut Ihlefeldt


Umkämpfte syrische Stadt: 

Zwei Millionen Menschen in Aleppo ohne Trinkwasser

Mittwoch 10.08.2016

Seit vier Tagen gibt es in Aleppo kein fließendes Wasser mehr - mitten in einer Hitzewelle. Unicef warnt: Vor allem das Leben von Kindern sei in ernsthafter Gefahr.

Wegen anhaltender Kämpfe sind im syrischen Aleppo nach Angaben des UNO-Kinderhilfswerks Unicef zwei Millionen Menschen von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten. Die Angriffe vor rund einer Woche hätten die Wasserförderung unterbrochen, teilte die Organisation mit. Die ganze Stadt sei seit vier Tagen ohne fließendes Wasser.

"Diese Einschränkungen kommen inmitten einer Hitzewelle, die Kinder einem großen Risiko wasserverursachter Krankheiten aussetzen", sagte die Unicef-Vertreterin für Syrien, Hanaa Singer. Es bleibe keine Zeit, um ein Ende der Kämpfe abzuwarten. "Das Leben von Kindern ist in ernsthafter Gefahr."

Zugleich werde die medizinische Versorgung wegen gezielter Angriffe auf Krankenhäuser immer schwieriger, warnte die Weltgesundheitsorganisation WHO. Allein im Juli habe es zehn Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen gegeben, sagte Sprecher Tarik Jasarevic. Im Osten der Stadt, der von Rebellen gehalten wird, seien acht von zehn Krankenhäuser sowie 13 von 28 Gesundheitsstützpunkten nur noch teilweise oder gar nicht mehr funktionsfähig.

Mittlerweile seien aufgrund der Flucht oder der Tötung von Medizinern in ganz Ost-Aleppo - wo bis zu 300.000 Menschen leben - nur noch 35 Ärzte im Einsatz. Ihre Möglichkeiten, Kranken und Verletzten zu helfen, blieben weit hinter den Erfordernissen zurück.

UNO fordert 48-stündige Feuerpause

Mitarbeiter von Hilfsorganisationen hätten aufgrund der schlechten Sicherheitsbedingungen bislang keinen Zugang zu der Stadt, sagte Uno-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien bei einem Treffen des UNO-Sicherheitsrats in New York. "Sie sind mutig, aber sie wollen keinen Selbstmord begehen - wir müssen ihre Sicherheit gewährleisten", sagte er. Deshalb forderten die Vereinten Nationen erneut eine 48-stündige Feuerpause.

Die Europäische Union unterstützte den UNO-Appell an die Kriegsparteien. Es drohe eine der schwersten humanitären Tragödien im gesamten Verlauf des syrischen Krieges, heißt es in einer Erklärung.

Russland und die USA diskutierten derzeit über einen Plan, der regelmäßige Hilfsleistungen über die "Castello"-Nachschubroute im Norden von Aleppo möglich machen solle, sagte Russlands UNO-Botschafter Witali Tschurkin. Die Situation der Menschen im Osten Aleppos sei "grotesk" und auch im Westen der Stadt verschlechtere sie sich, sagte die US-Botschafterin Samantha Power. Die Friedensgespräche müssten dringend wiederaufgenommen werden.

Ein Bündnis syrischer Rebellengruppen unter Führung von Islamisten hatte am Samstag einen neuen Korridor zur Versorgung des Ostens der geteilten Stadt freigekämpft, war bislang aber noch nicht in der Lage, größere Hilfslieferungen in die Stadt zu bringen. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete am Dienstag gegenseitigen Beschuss von Rebellen und Regime und heftige Kämpfe in der Region.

Quelle: SPIEGELONLINE


Syrische Flüchtlinge Berlin LAGESO   Foto © Hartmut Ihlefeldt


Syrische Flüchtlinge Berlin LAGESO   Foto © Hartmut Ihlefeldt

                              Udo Lindenberg - Komm wir werden jetzt Freunde !


        Film von Dorothea Carl: "persona non data"

Vierzehn Menschen erzählen die Geschichte ihrer Flucht aus der Heimat. Zu Fuß, in Booten, mit Fluchthelfern.

Manche sind noch Kinder, stark durch den Mut der Verzweiflung. Sie werden begleitet von Hoffnungen und Wünschen.

Ihre persönlichen Geschichten und Erlebnisse von der Ankunft in Hamburg, im Landkreis Pinneberg, in Containerunterkünften, von ihren schlaflosen Nächten und den Opfern, die der Papierkrieg von ihnen fordert, mischen sich mit dem Raum einer Bannung, in dem sie Erfassungen, Handlungsbeschränkungen und Kontrollen ausgesetzt sind.

Nicht selten, um schnell oder vielleicht erst nach Jahrzehnten wieder zurückgeschickt zu werden.

Der Film erzählt durch Interviews von individuellen Kämpfen und visualisiert den Bannraum durch filmische Mittel.

 

D-2014  82 min  16 : 9   Farbe

Vorführformat: DCP; Blue-ray, DVD

Sprachen: deutsch,englisch, dari

Untertitel: deutsch, englisch



 Foto © Hartmut Ihlefeldt

Syrische Flüchtlinge haben Essen erhalten - Essen für uns selbstverständlich.

Berlin-Moabit LAGESO 08.2015


Ohne Fotografie ist der Moment für immer verloren, 

so als ob es ihn nie gegeben hätte.

Richard Avedon