PHOTOGRAPHIE-SPANDAU * Malen mit Licht ! 


Sei die STIMME - nicht das ECHO !


Bildschöpfer siehe Copyright


PRESSEMELDUNG 

Hamburg, 25. 9. 2019 –  Der Weltklimarat (IPCC) hat heute den neuen "Sonderbericht über den Ozean und die Kryosphäre in einem sich wandelnden Klima“ vorgestellt. Der Report von rund 130 Wissenschaftlern zu den Folgen der Klimakrise für Ozeane und Eismassen ist alarmierend: Die Eisschmelze in der Arktis nimmt zu. Die Ozeane werden sauer. Der Anstieg des Meeresspiegels beschleunigt sich drastisch. Es kommentiert Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid:

 „Der Weltklimarat skizziert ein Schreckensszenario: Millionen von Menschen vor allem in den Küstenmetropolen sind unmittelbar von Hochwassern bedroht. Jährliche Schäden könnten bis zum Jahr 2100 um das 100 bis 1000–fache zunehmen Bei einer Klimaerhitzung von höchstens zwei Grad rechnen die Wissenschaftler mit 280 Millionen Klimaflüchtlingen auf Grund des  steigenden Meeresspiegels.

  Es macht wütend, dass Staatschefs sich tatenlos mit dieser düsteren Prognose abfinden. Bundeskanzlerin Angela Merkel muss ihr mutloses Klimapaket zurücknehmen und sich endlich an dem deutschen CO2-Budget orientieren, das uns noch bleibt. Mit ihrer zukunftsvergessenden Klimapolitik nach dem Motto  ‚Nach mir die Sintflut‘ dürfen wir uns nicht abfinden.“

  

                                           Für Rückfragen erreichen Sie Karsten Smid unter 0171 – 87 80 821. Internet: www.greenpeace.de


                                                                                    *


Presseerklärung vom 23. September 2019

Greenpeace warnt vor Anstieg des Meeresspiegels

Neuer IPCC-Bericht: Umweltschützer demonstrieren in Hamburger Speicherstadt

 

  Hamburg, 23. 9. 2019 – Greenpeace warnt vor einem erheblichen Anstieg des Meeresspiegels aufgrund der ungebremsten Klimaerhitzung: Am so genannten Wasserschloss in der historischen Hamburger Speicherstadt markierten Aktivistinnen und Aktivisten mit einer Lichtprojektion die künftige Wasserlinie von fast acht Metern, die als Folge des klimabedingten Meeresspiegelanstiegs bei einer extremen Sturmflut zu erwarten ist. Umweltschützerinnen und Umweltschützer in zwei Schlauchbooten zeigten ein Banner mit dem Spruch „Klimakrise: Wasser steigt“. Anlass ist der "IPCC Sonderbericht über die Ozeane und die Kryosphäre in einem sich wandelnden Klima“, den der Weltklimarat am kommenden Mittwoch, 25.9., veröffentlichen wird. Der IPCC behandelt darin auch den stark beschleunigten Anstieg des Meeresspiegels bis 2100.

 Die Projektion in Höhe von 1,50 Meter oberhalb der bisher höchsten 1976 aufgelaufenen Sturmflut warnt vor den Folgen einer ungebremsten Erderhitzung für den Wasserstand der Elbe. Damals stieg das Hochwasser in Hamburg bis auf 6,45 Meter über Normalhöhennull an. „Wir erwarten, dass der IPCC-Bericht unsere größte Befürchtung bestätigt - die Klimakrise ist eine Meereskrise. Der klimabedingte, beschleunigte Anstieg des Meeresspiegels wird in Hamburg die Sturmflutwasserstände in noch nie dagewesene Höhen treiben“, warnt Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace.

 

Bundesamt für Seeschifffahrt: Nordsee könnte extreme Wasserstände aufweisen

 

In dem aktuellen IPCC-Sonderbericht haben hunderte führende internationale Wissenschaftler die bisher vorliegenden Klimadaten untersucht und umfassend deren Folgen für die Ozeane und die Kryosphäre (Gebiete mit gefrorenem Wasser und Land in den eisigen Polar- oder Hochgebirgsregionen) bewertet. Die Prognosen zum Meeresspiegelanstieg wurden seit dem letzten Klimabericht im Jahr 2014 erneut nach oben korrigiert. Das Schmelzen des grönländischen und des antarktischen Eisschildes sorgt bis zum Ende des Jahrhunderts für einen zusätzlichen Meeresspiegelanstieg. Interne Behördenunterlagen des Bundesamts für Seeschifffahrt (BSH), die Greenpeace von der Stiftung Erneuerbare Freiheit erhielt, zeigen wie ernst die Behörden die Entwicklung nehmen. Dem BSH liegt der IPCC-Sonderbericht seit Anfang des Jahres vor. Der BSH schreibt:  "Die Nordseeregion sticht [im RCP8.5 Szenario] als Gebiet mit dem höchsten Zuwachs der Extremwasserstände in Europa heraus. Bis zum Ende des Jahrhunderts kann sich das Risiko eines Hochwasserereignisses mit 100-jähriger Wiederkehrzeit zu einmal jährlich für etwa fünf Millionen Europäer erhöhen.“

  Greenpeace fordert von der Bundesregierung ein geeignetes Klimaschutzgesetz, das für Energiewirtschaft, Verkehr, Industrie, Gebäude und Landwirtschaft verbindliche Klimaziele pro Jahr festlegt, die die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzen können. Smid: „Wir müssen den CO2-Ausstoß drastisch verringern. Sonst ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann Hamburgs historische Speicherstadt in den Fluten versinkt.“

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Newsletter Netzwerk Recherche, Nr. 175, 25.07.2019

 

Autor: Albrecht Ude / Datum: 25.07.2019 / Kommentieren

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Zitate verfälschen, Fakten verdrehen, Argumente unterschlagen und Artikel manipulieren – das ist die (eigentlich vernichtende) Bilanz eines Journalisten, der von 1989 bis 1994 als Korrespondent des “Daily Telegraph” aus Brüssel berichtete. Und dessen journalistische Karriere danach nicht etwa zu Ende ging, sondern bis 1999 als Herausgeber des konservativen Wochenblatts “The Spectator” eine unrühmliche Fortsetzung erfuhr. Der Name des (ehemaligen) Journalistenkollegen: Boris Johnson.

Mit den gleichen Methoden wie damals als Journalist – also lügen, fälschen, manipulieren – gelang ihm der Aufstieg als Politiker. Seit dem 24. Juli ist er britischer Premierminister.

Da können wir nur hoffen, dass solche Karrieren die absolute Ausnahme sind und bleiben. Doch gefährliche Populisten wie Johnson sind auch in Deutschland allgegenwärtig – und manche mittlerweile auch sehr erfolgreich. Irritierend und frustrierend, dass sich so viele (ehemalige) Journalisten, also angebliche Kollegen von uns, in diesem rechten Lager tummeln. Vielleicht aber auch erklärbar: Journalisten mit den gleichen Methoden wie Boris Johnson gibt es leider auch bei uns. Nicht nur in politischen Redaktionen.

Zum Beispiel in der Branche der sogenannten Regenbogenpresse. Auch sie nennen sich Journalisten, missachten aber allzu oft alle ethischen und juristischen Maßstäbe. Erfundene Interviews, falsche Behauptungen, irreführende Schlagzeilen, reißerische Aufmacher – das alles sind die üblichen Zutaten für die Jagd nach Käufern am Kiosk und Klicks im Netz. Ein Blick auf die online auffindbaren Titel zeigt häufig gerichtlich verfügte schwarze Flächen, wo zuvor knallige Titelgeschichten um Aufmerksamkeit buhlten. Schmerzensgelder und Gerichtskosten sind für die Verlage offenbar kein Anlass, ihr offenbar sehr lukratives Geschäftsmodell zu überdenken.

Johnson-Methoden aber auch in vielen Blogs der rechten Szene. Egal ob Journalistenwatch (bis vor kurzem gemeinnützig) oder PI-news (Politically Incorrect) und wie sie alle heißen: Verbale Tiraden gegen seriöse Kollegen, die “Gesicht zeigen”, ihre Haltung gegen rechts nicht verbergen. Hetze gegen Sendungen, Beiträge und Redaktionen, die den selbsternannten (rechten) Gesinnungswächtern missfallen. Keine Verschwörungstheorie ist ihnen zu abstrus, keine Lüge zu dreist, um sie nicht gegen Andersdenkende zu benutzen. Wer dies alles als das Werk von einigen “rechten Spinnern” kleinreden will, täuscht sich gewaltig. Es sind solche (häufig sehr erfolgreiche) Blogs, die wesentlich zum immer wieder kritisierten Klima von “Hass und Hetze” im öffentlichen Diskurs beitragen. Und die Betreiber und Autoren dieser Blogs – auch sie nennen sich “Journalisten”.

Die Liste der Bereiche, wo Journalisten mit den Johnson-Methoden erfolgreich sind, lässt sich um einige verlängern.

Und was tun wir, die wir uns für seriösen Journalismus engagieren? Wir reden und diskutieren auf Tagungen (zuletzt bei unserer Jahrestagung, demnächst auf der “Global Investigative Journalism Conference” in Hamburg) über schwierige Recherchen, über besseres Schreiben, über den Umgang mit Fehlern, über Transparenz, über ethische Fragen, über Persönlichkeitsrechte – und vieles mehr.

All das tun wir, weil wir uns der grundlegenden Bedeutung eines verantwortlichen Journalismus für eine Demokratie bewusst sind. Und weil wir wissen, dass dieses so wertvolle Grundrecht der Presse- und Meinungsfreiheit nicht dazu missbraucht werden darf, diese Demokratie zu verhöhnen, gegen Andersdenkende zu hetzen, für ein Klima der Angst und Einschüchterung zu sorgen, bewusst Lügen zu verbreiten.

Aber – und diese Frage stellt sich unabhängig von der ernüchternden Karriere des ehemaligen Journalisten Boris Johnson – ist das genug? Sollten wir stattdessen nicht immer wieder auch sehr klar sagen, dass es Journalisten gibt, die sich zwar so nennen – mit denen wir aber nichts zu tun haben wollen? Dass wir sie nicht als Kollegen betrachten wollen? Ja, wir sollten das tun! Wo und wann immer es geht!!!

Es grüßen 

Kuno Haberbusch,

Albrecht Ude

 

 Berlin - Germany, Blick vom Funkturm !


Wald braucht politische Strategie

12. Jul. 2019 | Aktuelles, Forstpolitik, Kleine Anfragen, Pressemitteilungen

„Der Druck durch Kalamitäten im Wald wächst und hat in einigen Regionen dramatische Ausmaße erreicht. Dass viel zu zögerlich begonnen wurde, Fehler der Vergangenheit zu korrigieren, hat dazu beigetragen. Weil ein strategischer Ansatz in der Waldpolitik fehlt, bleibt es bei reaktiven Maßnahmen. Und das obwohl die Bundesregierung einräumt, dass waldbauliche Maßnahmen ein wesentliches Instrument der Vorbeugung gegen Forstschädlinge ist. Trotzdem fehlt weiter die notwendige Unterstützung für dieses Generationenprojekt. Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer müssen ihren Teil der Verantwortung übernehmen, aber ohne mehr öffentliche Unterstützung wird es nicht gehen. Von den zu hohen Zugangshürden zur Hilfe mal ganz angesehen. Dabei wird viel mehr Dynamik dringend gebraucht! Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Wald muss ultima ratio in absoluten Ausnahmesituationen sein.“,  kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Pflanzenschutz im Wald und mögliche Problemlösung“ (Drs. 19/11452)

Dr. Kirsten Tackmann weiter:

„Angesichts der schwierigen Situation in vielen Wäldern ist es sehr bedauerlich, dass der Antrag der LINKEN für ein Nothilfeprogramm gerade abgelehnt wurde. Obwohl Gefahr in Verzug ist für ein kostbares Gemeingut.

„Dass die Bundesregierung auf Fragen zur Verwendung von Pflanzenschutzmitteln in Ermangelung eigener Daten ausgiebig aus einer Zeitschrift zitiert, spricht Bände. Dass sie lediglich auf eine fehlende Datenbasis zur europäischen Zulassungssituation für Pflanzenschutzmittel verweist statt Maßnahmen gegen dieses offensichtliche Defizit zu benennen, ebenso. Denn ohne strategische Datenbasis für die genaue Analyse der Situation wird es auch nichts mit strategischen Schlussfolgerungen. Gebraucht wird auch mehr Forschung für alternative Verfahren zur Schädlingsbekämpfung und -vorsorge.“

Die beste Vorsorge ist und bleibt ein gesunder Wald. DIE LINKE drängt weiter auf mehr Unterstützung – sowohl mit einer Waldstrategie als auch bei der Bewältigung der Folgen von Kalamitäten und den Waldumbau.“

Berlin, 12.07.2019

Hier lesen Sie die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Pflanzenschutz im Wald und mögliche Problemlösung“ (Drs. 19/11452 ).
Hier der LINKE Antrag „Soforthilfemaßnahmen für die deutsche Forstwirtschaft“ (Drs. 19/10287)


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 Pressemitteilung

Hamburg 13. Juni 2019 – Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat heute die Änderungsvorschläge zur Düngeverordnung an  die EU-Kommission vorgelegt. Die Kommission droht Deutschland mit erheblichen Strafzahlungen, sollte die Bundesregierung die Regeln für Landwirte nicht wirksam verschärfen, die durch übermäßiges Düngen das Wasser belasten. Es kommentiert Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Dirk Zimmermann:

  „Auch diese Vorschläge reichen nicht aus, um Grundwasser und Gewässer vor zu viel Nitrat zu bewahren. Sie lassen immer noch große Schlupflöcher. Die EU-Kommission sollte Klöckners faulen Kompromiss ablehnen. Wenn die Landwirtschaftsministerin Wasser und Klima wirksam schützen will, muss sie für weniger Ställe, viel weniger Tiere und damit für weniger Gülle sorgen, als bislang auf den Äckern verteilt wird.“

  Für Rückfragen erreichen Sie Dirk Zimmermann unter Tel. 0160-5814942 oder dirk.zimmermann@greenpeace.org .

  Hintergrund:

  Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat Deutschland im Juni 2018 wegen zu hoher Nitratgehalte im Grundwasser verurteilt. Bisher konnte die Bundeslandwirtschaftsministeri n keinen Entwurf für eine Änderung der Düngeverordnung vorlegen, der das Urteil in den Augen der EU-Kommission ausreichend umsetzt. Es drohen Strafzahlungen von täglich über 850.000 Euro   sowie ein weiteres Verfahren.

Foto©Hartmut Ihlefeldt

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Thema :

Das Rentenniveau muss dringend wieder angehoben werden !

„Alle, die bisher gesagt haben, das Rentenniveau sei das falsche Mittel im Kampf gegen Altersarmut, müssen sich nach der neuen DIW-Studie nun warm anziehen“, erklärt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zu einer heute veröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zur Bedeutung des Rentenniveaus für das Armutsrisiko im Alter. Birkwald weiter:

„DIE LINKE ist die einzige Partei im Bundestag, die konsequent eine Erhöhung des Rentenniveaus auf 53 Prozent fordert. Für uns war seit Langem klar: Das Rentenniveau legt fest, ob die Renten künftig der Lohn- und Wohlstandsentwicklung folgen oder das Heer der 2,8 Millionen Menschen in Altersarmut noch weiter massiv wachsen wird. Das Rentenniveau ist nicht nur eine Rechengröße, wie es Union und Liberale immer wieder behaupteten. Andersherum wird ein Schuh draus: Jeder Prozentpunkt mehr Rentenniveau wird am 1. Juli direkt im Geldbeutel der Rentnerinnen und Rentner landen.

Das überraschende Ergebnis der DIW-Studie ist: Eine Anhebung des Rentenniveaus wirkt überproportional armutsmindernd. Ein um zehn Prozent höheres Rentenniveau führt zu 13 Prozent weniger Armut und 21 Prozent weniger ‚Grundsicherung im Alter‘. Dies wäre mit einer moderaten Anhebung des Beitragssatzes um 1,6 Prozentpunkte locker finanzierbar und würde einen durchschnittlich Verdienenden und seine Chefin monatlich gerademal 24,70 Euro mehr Rentenbeitrag kosten.

Das Rentenniveau ist damit die wichtigste rentenpolitische Stellschraube. Deshalb gilt: Ob wir eine sogenannte ‚Grundrente‘ einführen werden oder nicht, ob wir Kindererziehung und Pflege in der Rente besser bewerten oder nicht - wenn das Rentenniveau weiter sinkt, reißt man mit dem Hintern ein, was man mit den Händen mühselig aufgebaut hat. Dazu darf es nicht kommen.

Wer es ernst mit dem Kampf gegen Altersarmut meint und die Rente für Alle wieder zu einem festen und verlässlichen Anker machen will, darf das Rentenniveau nicht nur bei 48 Prozent einfrieren, sondern muss die Kürzungsfaktoren aus der Rentenformel streichen und das Rentenniveau wieder auf lebensstandardsichernde 53 Prozent anheben. Sofort.“

Quelle: Matthias W. Birkwald DIE LINKE

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FRIDAYS FOR FUTURE in ACTION - BERLIN BRANDENBURGER TOR - 24. MAI 2019
















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Greenpeace-Klimaklage: Mehr als 200 Unterstützer beteiligen sich an Klage gegen die Bundesregierung


Mangelnder Klimaschutz schränkt Grundrechte ein

Hamburg/Berlin, 9. 5. 2019 – Die Klimaklage von Greenpeace und drei Bauernfamilien wollen mehr als 200 Menschen als Beigeladene unterstützen. Greenpeace hat heute ihre entsprechende Forderung beim Verwaltungsgericht Berlin eingereicht. Sie sind alle davon betroffen, dass die immer häufigeren und stärkeren Extremwetter Menschen akut bedrohen: durch Ernteausfälle, steigende Meeresspiegel oder gesundheitliche Belastungen bei Asthma oder Kreislauferkrankungen. Damit werden ihre Grundrechte eingeschränkt. Die Bauernfamilien und Greenpeace hatten im Oktober 2018 geklagt, weil die Bundesregierung ihr Klimaziel 2020 verfehlen wird, 500 Millionen Tonnen CO2 einzusparen. https://act.gp/2V1Cjb6 Mehr als 4500 Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet hatten sich ursprünglich bei Greenpeace gemeldet, um die Klimaklage der Familien vor Gericht zu unterstützen. „Es ist großartig, dass so viele Menschen die Kläger mit ihrem persönlichen Einsatz unterstützen wollen. Die Klage soll dabei helfen, dass die Bundesregierung endlich handelt und die deutschen Klimaziele erreicht. Sie muss zügig ein starkes Klimaschutzgesetz auf den Weg bringen“, sagt Anike Peters, Klimaexpertin von Greenpeace.

Maßnahmen gegen Klimakrise gehören zur Schutzpflicht des Staates

Greenpeace hat aus den 4500 Interessierten 213 beispielhafte Fälle ausgewählt. Einer der Betroffenen ist der bekannte Förster und Buchautor Peter Wohlleben. „Die Klimakrise ist längst in meinem Alltag angekommen. 2018 vernichtete die Dürre unsere komplette Maisernte“, sagt der Selbstversorger. „Es ist ein Skandal: die Bundesregierung tut seit einem Jahrzehnt nichts, um die Bürgerinnen und Bürger zu schützen – dabei kann kein Mensch die schädlichen Emissionen, die durch Kohle und Autos Tag für Tag weiter in die Luft strömen, zurückholen. Die Politik schiebt die Klimakrise auf die nächste Generation. Das ist unverantwortlich.“ Eine Liste mit Beigeladenen in verschiedenen Regionen Deutschlands finden Sie hier: https://act.gp/2JtBIwE

„Der Staat muss seine Bürgerinnen und Bürger schützen – das ist seine oberste Aufgabe. Meine Mandantinnen und Mandanten haben das Recht darauf, dass die Bundesregierung ihr Eigentum und ihre Existenz schützt – daher verklagen sie die Regierung, endlich zu handeln“, sagt Rechtsanwältin Dr. Roda Verheyen, die die Klägerinnen und Kläger vertritt. „Klimaschutz ist heute mehr als eine politische Frage, es ist eine Frage des Rechts.“

Die Bundesregierung hat sich bisher noch nicht zur Klage geäußert. Stattdessen beantragten ihre Anwälte im April erneut, die Antwortfrist zu verlängern. Damit werden mindestens acht Monate seit Einreichung verstrichen sein, bevor die Regierung erstmals zur Klimaklage Stellung bezieht.

Achtung Redaktionen: Für Rückfragen erreichen Sie Anike Peters, Tel. 0171-8780 839, und Medienkoordinatorin Tina Loeffelbein, Tel. 0151-167 209 15. Aktuelles zur Klimaklage: www.greenpeace.de/klimaklage-aktuell

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    Heute sind zu unserem Neujahrsempfang im Seniorenklub in Hakenfelde/Berlin Spandau sehr viele Gäste aus den Einrichtungen und Projekten im Bezirk sowie Vertreter*innen von anderen demokratischen Parteien gekommen. Sandra Brunner, unsere stellvertretende Landesvorsitzende, war mit dabei. Gregor Gysi hat mit seiner Rede eine Stunde lang die Gäste begeistert. Er machte einen politischen Rundumschlag, von der Weltpolitik hin zur Lokalpolitik. Ein großes Dankeschön geht an ihn. Das leckere Büffet wurde von meinen Spandauern Genoss*innen aufgetischt. Hier geht ein herzliches Dankeschön besonders an Ingrid, Jörg, Petra und Lars! Es war eine super Veranstaltung. Text: Helin Evrin Sommer MdB
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Wunderbar ! Das Cafe Sibylle lebt ! 

 

        Foto©Hartmut Ihlefeldt   19.11.2018



        Das Kultcafe des Berliner Osten, seit 1953, hat wieder geöffnet. Berlin Karl-Marx Alle 72 !
        Als Student war ich 1975 schon Gast, später habe ich hier 2 Fotoausstellungen gezeigt, die von guten Freunden musikalisch noch aufgewertet wurden.

      Pressemitteilung
      Bundestagsabgeordnete beteiligt sich an der Initiative „Refill Berlin“ 
      Helin Evrim Sommer, Bundestagsabgeordnete (DIE LINKE) für Spandau-Charlottenburg Nord, beteiligt sich ab sofort an der Initiative „Refill Berlin“. Ihr Bürgerbüro wird zu einer der Refill-Stationen in Berlin (http://www.refillberlin.de/refill-deutschland/). Zusätzlich wurde ein hellblauer Aufkleber mit dem Logo der Initiative, einem Wassertropfen, an der Eingangstür des Bürgerbüros angebracht.
       „Ab nun können Bürgerinnen und Bürger ihre Trinkflasche oder ihren Trinkbecher in meinem Bürgerbüro in der Reisstraße 21, 13629 Berlin, mit Wasser füllen. Dies ist sicher nicht nur an heißen Tagen ein willkommener Genuss, denn das Berliner Wasser ist einfach köstlich und ein richtiger Durstlöscher. Vielleicht ergibt sich dabei auch die Gelegenheit, gemeinsam anzustoßen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Ich unterstütze diese Initiative sehr gern und würde mich freuen, wenn sich viele daran beteiligen.“ 
      Berlin, 13.11.2018

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      "Der Novemberpogrom 1938 - Lehren-Verantwortung-Verpflichtung"


      Berlin-Spandau 05.11.2018

       










      Musikalische Begleitung mit jiddischer Klezmer-Musik Vladimir Miller

                  

       Fotos©Hartmut Ihlefeldt

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      PRESSEERKLÄRUNG


      #Pressemitteilung #Platz der Weißen Rose

      Gemeinsame Mitteilung der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in der BVV-Spandau, der Linksfraktion Spandau, der SPD Spandau BVV Fraktion und der Fraktion der FDP Spandau

      29. November 2018

      Spandau bekommt einen „Platz der Weißen Rose“

      Der dreieckige Platz zwischen der Wilhelmstraße und dem Gelände des ehemaligen Kriegsverbrechergefängnisses Spandau wird zum „Platz der Weißen Rose“ gewidmet. Das hat der Ausschuss für Bauen, Verkehr und Grünflächen in einer außerordentlichen Sitzung am 28.11.2018 einstimmig beschlossen.

      Der Beschluss beruht auf einem gemeinsamen Antrag der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in der BVV-Spandau, der Linksfraktion, der Fraktion der SPD sowie der FDP-Fraktion. Bisher hat der kleine begrünte Platz am Gelände des heutigen Einkaufszentrums keine Widmung. Im Sommer dieses Jahr veranstalteten alle demokratischen Parteien Spandaus auf dem Platz das „Fest der Demokratie“: eine bunte, fröhliche Gegenveranstaltung anlässlich des Neonazimarsches zu Ehren von Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß. Als ungünstig für die Bekanntmachung erwies sich hierbei, dass der Platz keinen Namen hatte.

      Die Benennung des Platzes als „Platz der Weißen Rose“ stellt eine Würdigung der Widerstandsgruppe der Weißen Rose dar, deren Mitglieder sich in der NS-Zeit unter Einsatz ihres Lebens gegen Terror und Willkürherrschaft auflehnten und ist ein deutliches Zeichen gegen nationalsozialistisches Gedankengut in der Gegenwart.


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      Mittwoch, 31. Oktober 2018 – 11:30 Uhr

      Menschen vor Profite - ein Campus FÜR Spandau, nicht nur IN Spandau

       

      Zur Entscheidung von Siemens, den Siemens-Campus in Spandau-Siemensstadt anzusiedeln, erklärt die Linksfraktion Spandau:
      Die Ansiedlung kann eine Chance für Spandau und Berlin sein. Doch dazu müssen klare Spielregeln gelten. Wir fordern Siemens auf, die Menschen der Siemensstadt im gesamten Prozess mitzunehmen. Der "Innovationscampus" darf kein Instrument für Bodenspekulation sein. Der Neubau von Wohnungen muss bezahlbaren Wohnraum schaffen statt Luxussuiten. Der Konzern muss sich am Ausbau der Infrastruktur beteiligen und kann nicht einfach erwarten, von der Allgemeinheit subventioniert zu werden.
      Lars Leschewitz, Fraktionsvorsitzender, sowie stadtenwicklungs- und wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion: "Der Siemens-Campus wird die Siemensstadt verändern. Aufwertungsprozesse bedeuten aber auch Druck auf die angestammten Menschen vor Ort. Das Vorbild Silicon Valley mahnt uns: Dort können sich selbst Besserverdienende keine Wohnung mehr leisten. Die Siemensstadt wird damit ein Zielgebiet für kommunalen Wohnungsbau und den Milieuschutz."

       

      Menschen vor Profite - ein Campus FÜR Spandau, nicht nur IN Spandau

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      Thema

      Neues ALPHA-Bündnis hilft

      Geschäftsführerin Dr. Britta Marschke. (mitte)  Foto©Hartmut Ihlefeldt

      Der Stand befindet sich auf dem heutigen Spandauer Fest, im Falkenhagener Feld  08.09.2018

      In Spandau leben ca. 20.000 Menschen, die nicht ausreichend lesen und schreiben können. Lernangebote bieten Einrichtungen des Alpha-Bündnisses an. 

      www.alphabündnis-spandau.de

      alpha-buendnis@giz.berlin  Mönchstraße 7


      GIZ    030 51 30 100 60 Mönchstraße 7

       lerncafe@giz.berlin


      VHS  030 902 79 5000  Carl-Schurz-Straße 17

            info@vhs-spandau.de


      jobcenter   Altonaer Straße 70 - 72

                www.berlin.de/jobcenter-spandau/de-plain/


        030 270 180950 Brunsbütteler Damm 75

      spandau@jobassistenz-berlin.de

      Zitadelle Spandau

      Mieterschutz in Berlin-Spandau

        Pressemitteilung 34/2018

       

      ALTERNATIVER MIETER- UND VERBRAUCHERSCHUTZBUND E.V.

                                                                             Ausweitung der bezirklichen Mieterberatung in Spandau

      Einrichtung von weiteren offenen Mieterberatungen

       

       Das Bezirksamt Spandau von Berlin weitet seine bezirkliche Mieterberatung aus und hat hierzu u.a. mit dem AMV - Alternativer Mieter- und Verraucherschutzbund e.V. eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.

      Die neue unabhängige und kostenlose Mietrechtsberatung, die allen Spandauer Mieterinnen und Mietern offen steht, beginnt am 03.09.2018. Im Auftrag des Bezirksamtes Spandau richtet der AMV an vier Standorten im Bezirk eine offene Mieterberatung ein und bietet wöchentlich an 30 Stunden Beratung zu allen mitrechtlichen Fragen an. Der Bezirk Spandau setzt damit die von der Koalition im Land beschlossene Stärkung der Mieterinnen und Mieter in die Tat um.
      Wer Ärger mit seinem Vermieter oder sonstige Probleme mit seiner Wohnung hat, kann sich ab sofort kostenlos über seine Rechte informieren. Mieterinnen und Mieter, die zum Beispiel aufgrund einer Kündigung, einer Mieterhöhung, einer Modernisierungsankündigung, einer Betriebs- und Heizkostenabrechnung oder bei Fragen zum Mietvertrag den Rat von ausgewiesenen Mietexperten dringend benötigen, kann so schnell und unkompliziert geholfen werden.
      Die offene Mieterberatung soll als Erstberatung konkrete Hilfestellungen, die rechtlichen Rahmenbedingungen einzuschätzen, geben – insbesondere auch dafür, ob eine anwaltliche Vertretung erforderlich und ratsam ist. Eine rechtliche Vertretung der Ratsuchenden wird mit der Mieterberatung nicht abgedeckt. Zweck der Mieterberatung ist es nicht, Beratungen zu öffentlichen Leistungen anzubieten, dazu ist vielmehr an die entsprechenden Stellen zu verweisen.


      Folgende Beratungen finden ab sofort wöchentlich statt:

       1. Standort Staaken

      Stadtteilladen Staaken Center, Obstallee 28, 13593 Berlin, Nordausgang
      Start: 03.09.2018, montags von 13:00 Uhr bis 20:00 Uhr (= 7 Stunden)

       

       2. Standort Spandauer Neustadt

      Nachbarschaftszentrum "Paul-Schneider-Haus", Schönwalder Str. 23-24, 13585 Berlin

      Start: 04.09.2018, dienstags von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr (= 8 Stunden)

       

      3. Standort Wilhelmstadt

       Stadtteilladen Wilhelmstadt (ehemalige Post), Adamstraße 39, 13595 Berlin

      Start: 06.09.2018, donnerstags von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr (= 8 Stunden)

       

       4. Standort Falkenhagener Feld

      KieztreFF, Falkenseer Chaussee 199, 13589 Berlin, Einkaufszentrum am Posthausweg

      Start: 04.09.2018, dienstags von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr (2 Stunden) + freitags von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr (= 5 Stunden, insgesamt 7 Stunden)

       Finanziert wird die offene Mieterberatung durch das Bezirksamt Spandau im Rahmen der mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen getroffenen Vereinbarungen des "Bündnisses für Wohnungsneubau und Mieterberatung in Berlin 2018 bis 2021".


      Marcel Eupen, 1. Vorsitzender des AMV: „Mit der Kooperationsvereinbarung ist eine Lücke im bisherigen Mieterberatungsangebot in Spandau geschlossen worden. In Zukunft finden Mieterberatungen auch außerhalb des Rathauses statt. Es ist ab sofort sichergestellt, dass Menschen eine gute, kostenfreie Mietrechtsberatung erhalten. Die offene Mieterberatung gibt als Erstberatung konkrete Hilfestellungen, die rechtlichen Rahmenbedingungen einzuschätzen. Mieterinnen und Mieter, die den Rat von Mietexperten dringend benötigen, kann so schnell und unkompliziert geholfen werden. Mit der nun eingeführten dezentralen Beratungstätigkeit wollen wir Mieter - unabhängig davon, ob sie Mitglied beim AMV sind oder nicht – im Auftrag des Bezirksamts Spandau beraten, unterstützen und betreuen."
      Berlin, den 02.09.2018
      Ass. Marcel Eupen, Pressesprecher des AMV

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       PRESSEERKLÄRUNG

      Freitag, 14. September 2018 – 11:00 Uhr

       Mit der heißen Nadel gestrickt!

       Eine Dringlichkeitsanfrage der Linksfraktion Spandau zum Thema „Ausweitung der offenen Mieterberatung im Bezirk“ beantwortete der zuständige Stadtrat Stephan Machulik in der BVV-Sitzung am 12.09.2018. Trotz des Beginns der Beratung am 03.09.2018 habe das Bezirksamt bisher nicht öffentlich informiert, da mit einem der drei Kooperationspartner noch keine vertragliche Vereinbarung getroffen werden konnte.

       Die anderen beiden Kooperationspartner haben nach Kenntnis der Linksfraktion jedoch bereits über die verhandelten Verträge informiert. Sie werden insgesamt 31 Stunden in der Woche im Falkenhagener Feld, sowie 7 bzw. 8 Stunden in Staaken, der Neustadt und der Wilhelmstadt beraten. Der Stadtrat musste zugeben, dass das Bezirksamt keine eigene Bedarfsplanung durchgeführt, sondern sich auf die Expertise der Kooperationspartner verlassen habe. Am Ende des Jahres werde es eine Evaluation der Angebote geben.

       Dazu der Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion Lars Leschewitz: „Auch wenn eine Ausweitung des Beratungsangebots wie von uns gefordert sehr zu begrüßen ist, so ist die Verteilung sehr unausgewogen. Die Ortsteile Haselhorst, Siemensstadt und Hakenfelde, aber auch der Spandauer Süden, gehen nach derzeitigem Kenntnisstand leer aus. Außerdem ist fraglich, ob die Nachfrage an den vorgesehenen Standorten wirklich so hoch ist. Dass das Bezirksamt keine eigene Bedarfsplanung durchgeführt hat, deutet darauf hin, dass das ganze Verfahren mit der heißen Nadel gestrickt wurde. Offenbar war die Angst groß, die für die Ausweitung der offenen Mieterberatung von der Senatsverwaltung bereit gestellten Gelder verfallen zu lassen.“

       Leschewitz, der zugleich wohn- und mietenpolitischer Sprecher der Linksfraktion ist, fordert das Bezirksamt daher auf, die vorgesehene Evaluierung am Ende des Jahres gewissenhaft durchzuführen. Zugleich müsse sichergestellt werden, dass die übrigen Ortsteile des Bezirkes nicht vernachlässigt werden.

       

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       Erfolg für Spandau - Die Gaststätte zur Traube, nebst Gebäude bleibt !

       

      Das Landesdenkmalamt Berlin ist dem Antrag des Bezirks #Spandau jetzt nachgekommen und hat das 1870 erbaute, zweigeschossige Gebäude an der Ecke Pichelsdorfer Straße 89/91 und Weißenburger Straße 47 als so genanntes Rayonhaus unter Denkmalschutz gestellt. Damit dürfte der geplante Abriss, gegen den auch die Wählerinitiative soziales Spandau (WisS) ins Feld gezogen war, vom Tisch sein. Rayonhäuser sind maximal zweigeschossige Fachwerk-Konstruktionen, die im Vorfeld der Spandauer Festung gebaut wurden. In diesem Bereich um die Festung waren Ende des 18. Jahrhunderts und zuletzt 1871 mit den Rayons Gebiete festgelegt worden, deren Bebauung im Verteidigungsfall schnell geräumt werden sollte. Drei Rayonhäuser in Klosterfelde und eines in der Spandauer Neustadt standen bislang bereits unter Denkmalschutz. Nun kommt mit dem einzige fachwerksichtigen Rayonhaus in der Wilhelmstadt ein weiteres hinzu. 
      Das zweigeschossige Eckgebäude wurde um 1870 erbaut. Der Zigarrenhersteller Hermann Lüdicke bezog es um diese Zeit und erweiterte es mit einem höheren Fachwerk-Zwischenbau sowie einem Backstein-Gewerbebau im Hof für die Zigarrenherstellung. Das Rayonhaus, in dem mit dem Lokal „Zur Traube“ eine alte Spandauer Gaststätte residiert, ist außergewöhnlich authentisch erhalten und gilt als wichtiger historischer Bestandteil im Vorfeld der Festung Spandau. Der Gewerbebau und das um 1905 angebaute Ladengeschäft an der Pichelsdorfer Straße veranschaulichen zudem die rasante Entwicklung der Wilhelmstadt zur Geschäftsstraße. Wie das Landesdenkmalamt Berlin nun ankündigt, werden weitere Rayonhäuser in der Havelstadt auf ihren Denkmalwert hin geprüft. ud (Textquelle: Spandauer Stadt-Journal)
      Anmerkung der Redaktion: Gemeinsames Handeln hat nicht nur die unwiederbringliche Bausubstanz geschützt, sondern auch die 22 Arbeitsplätze der Menschen, die hier arbeiten.

       

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      PS: Das RBB-Fernsehen hat von der Protestveranstaltung auch live berichtet.    Fotos©Hartmut Ihlefeldt

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      Auszug NSU-Protokoll



      Foto©Hartmut Ihlefeldt


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      Fest der Linken, Berlin 23. Juni 2018








      BERLIN ist BUNT - Fest der Linken 2018

      Foto © Hartmut Ihlefeldt

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      Kontaktieren Sie uns : presse(aet)photographie-spandau.com

      Neueröffnung Bürgerbüro von Helin Efrim Sommer, MdB Partei Die Linke 

      mit Vernissage Küstler: Guillermo Luna y Melendez :

      - Die Entdeckung Europas -











      Foto©Hartmut Ihlefeldt


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      Anti-Nazi Demonstration Berlin 18. Mai 2017

       

      Fotos und Videoproduktion Hartmut Ihlefeldt
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      Ostern 2018 Berlin im Hauptbahnhof :

      Gottesdienst der Berliner Stadtmission für Wohnungslose und alle anderen Menschen


      Fotos©Hartmut Ihlefeldt

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      Thema: TTIP

       *Link zu  TTIP-Leaks :- interne Dokumente über die TTIP Inhalte*

      ZUM LESEN und HERUNTERLADEN

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      Ceta: EU-Kommission könnte Freihandelsabkommen an Parlamenten vorbei schleusen

      Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada (Ceta), das kurz vor der Abstimmung steht, könnte nach Informationen des SPIEGEL nun doch ohne Beteiligung der Mitgliedstaaten abgeschlossen werden - entgegen der jahrelangen Versicherungen der Bundesregierung.Bislang waren sich die EU-Länder einig, dass Ceta als sogenanntes gemischtes Abkommen gelten und in jedem nationalen Parlament ratifiziert werden soll. Doch nun bröckelt die Einheit.  In einem Brief an die EU-Kommission hat der italienische Wirtschaftsminister Carlo Calenda die Bereitschaft Italiens erklärt, sich auf die Seite der Kommission zu schlagen. Die setzt sich für Ceta als "EU-only"-Abkommen ein, was bedeutet, dass nur das EU-Parlament zustimmen muss, nicht aber die einzelnen Mitgliedstaaten. (Quelle: Spiegel online)

      CETA IST DIE HINTERTÜR FÜR TTIP

      CETA würde es vielen amerikanischen Unternehmen ermöglichen, die Sonderklagerechte des Abkommens zu nutzen, noch bevor TTIP in Kraft tritt. Durch das Handelsabkommen NAFTA sind die USA, Kanada und Mexiko wirtschaftlich eng verbunden. Über 40.000 US-amerikanische Unternehmen, die in Europa tätig sind, haben Tochterfirmen in Kanada und wären nach Unterzeichnung von CETA sofort in der Lage gegen neue Gesetze in der EU zu klagen, die ihre Gewinnerwartungen schmälern könnten. Die Folgen: Gesetze zu Umwelt- und Verbraucherschutz werden verwässert oder es kommt zu Schadenersatzklagen, die zur Zahlung von Steuergeldern in Milliardenhöhe führen können.

      Greenpeace     Photographie-Spandau 

      Unter diesem Link können Sie die Ceta - Papiere in deutscher Sprache lesen :

      http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/C-D/ceta-vorschlag-fuer-einen-beschluss-ueber-die-unterzeichnung-des-wirtschafts-und-handelsabkommens-zwischen-kanada-und-der-eu,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf


       

      Berlin Spandau gegen CETA und TTIP
      Gemeinsame Resolution aus Spandau
      Resolution_gegen_CETA_TTIP Spandau.pdf (882.55KB)
      Berlin Spandau gegen CETA und TTIP
      Gemeinsame Resolution aus Spandau
      Resolution_gegen_CETA_TTIP Spandau.pdf (882.55KB)


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          Pulitzer-Preis für Enthüllung der "Panama Papers" !

      Im April 2016 sorgte die Enthüllung der "Panama Papers" weltweit für Schlagzeilen. Ein Jahr (2017) später gibt es dafür jetzt den weltweit renommierten Pulitzer-Preis.


       PANAMA-PAPERS Meldung 11.05.2016

      Die meisten Firmennamen stehen jetzt im Netz

       Video Panama - Papers

       


      Panama Papers

      Frederik Obermaier und Bastian Obermayer, die beiden SZ-Journalisten, die maßgeblich die "Panama Papers" Enthüllungen rund um Briefkastenfirmen vorangetrieben haben, haben im Guardian dazu aufgerufen, dass US-Medien mehr zusammenarbeiten sollten, um über Donald Trump zu berichten. "Wir haben die Panama Papers Story aufgedeckt. Hier steht, wie man zu Donald Trump recherchieren sollte", ist das Stück überschrieben.

      Frederik Obermaier und Bastian Obermayer rufen im Guardian zunächst die chaotische Pressekonferenz in Erinnerung, bei der Donald Trump die Frage eines CNN-Reporters nicht zuließ und den Nachrichtensender als „furchtbare Firma“ und „Fake News“ beschimpfte. „Besorgniserregenderweise ist niemand der anwesenden Journalistenkollegen zu dieser Zeit für ihn aufgestanden.“ Die beiden SZ-Investigativjournalisten vermissen Solidarität innerhalb der Medien: „Das war nicht Trumps erster Angriff auf die Presse und wird sicher nicht sein letzter gewesen sein. Im ersten White House Briefing, das am Samstag stattfand, wurde schikaniert, gedroht und es wurden unbewiesene Behauptungen aufgestellt. Darum braucht es eine neue Stufe an Solidarität und Kooperation innerhalb der Vierten Gewalt“, so die SZ-Journalisten.

      Amerikanische Journalisten sollten nicht zulassen, dass Trump sie gegeneinander ausspielt, egal wie hart der Wettbewerb untereinander auch sei. „Die Panama Papers haben gezeigt, dass ein bis dato undenkbares Gemeinschaftsprojekt funktionieren kann“, so Obermaier und Obermayer. Der Hauptgrund, warum die Süddeutsche Zeitung die Story mit anderen Medien geteilt hat sei gewesen, dass die Geschichte zu groß und wichtig gewesen sei, um sie alleine zu bewältigen. Dies sei auch bei Donald Trump der Fall.

      So schlagen die SZ-Reporter vor, wenn Trump wieder einmal eine Frage nicht beantworten will, dass Kollegen die Frage aufgreifen und wieder und wieder stellen. Eine weitere Stufe der Zusammenarbeit wäre es, wenn Medien andere Medien um Hilfe bei der Recherche bitten, sogar wenn es sich um konkurrierende Unternehmen handelt.

      Die höchste Stufe der Zusammenarbeit sei erreicht wenn man gemeinsame Projekte angeht. Etwa die internationalen Geschäfts-Verbindungen von Trump oder seinem Kabinett aus Milliardären untersucht. Oder Trumps Verbindungen zu Russland. Möglich wären auch internationale Projekte. Journalisten aus dem Ausland könnte bessere Informationen über Trumps Geschäfte haben in diesen Ländern haben, als ihre Kollegen in den USA. „Diese Erfahrung machten wir wieder und wieder, als unser internationales Panama Papers Team an Stories über Island, Russland, Pakistan, Großbritannen oder Argentinien arbeitete.“

      Die neue US-Regierung habe sich entschlossen, einen neuen und feindseligen Weg einzuschlagen. Obermaier und Obermayer: „Nun ist es an der Zeit, dass wir unseren Weg auch ändern. Das ist nicht nur fair  – es ist absolut notwendig.“

      Quelle: MEEDIA

       Berlin - 16. Mai 2016 - Karneval der Kulturen    Foto©Hartmut Ihlefeldt


      FUKOSHIMA -KATASTROPHE und KEIN ENDE !

      Wahnsinn Atomkraftwerke - Wahnsinn Atommüll - wir lassen nicht locker !   Foto©Hartmut Ihlefeldt



        Lutherkirche in Berlin (Spandauer Neustadt) Foto©Hartmut Ihlefeldt

       



       
       
       
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